Matcha ist ein fein gemahlener japanischer grüner Tee bei dem das gesamte Blatt als Pulver verzehrt wird, das in Wasser aufgeschäumt wird. Die Beschattung vor der Ernte und das schonende Mahlen verleihen dem Tee sein vollmundiges Mundgefühl, seine ausgeprägte Umami-Note und seine intensive grüne Farbe. Das Ergebnis ist ein Tee mit einem konzentrierten Geschmacksprofil, das sich deutlich von anderen grünen Tees unterscheidet. Das Sortiment umfasst sowohl Matcha für die traditionelle Zubereitung als auch Matcha für Latte und zum Kochen sowie japanische Teesorten in dem Matcha mit Sencha, Genmaicha und Hojicha-Pulver kombiniert wird.
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Matcha wird heute stark mit Japan in Verbindung gebracht und ist ein zentraler Bestandteil der modernen japanischen Teekultur, doch seine historischen Wurzeln reichen bis zu dem Pulver zurück, das in China während der Song-Dynastie verwendet wurde. In dieser Zeit wurden die Teeblätter gedämpft, zu Pulver gemahlen und mit heißem Wasser verquirlt. Als diese Tradition später aus der chinesischen Teekultur verschwand, wurde sie in Japanischer Tee.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden Anbau, Beschattung, Verarbeitung und Zubereitung immer weiter verfeinert, während Matcha gleichzeitig eine zentrale Rolle in der japanischen Teezeremonie einnahm. Auch der Zen-Buddhismus, der sich aus dem chinesischen Chan-Buddhismus entwickelte, trug dazu bei, die Ideale der Achtsamkeit, Einfachheit und Konzentration zu prägen, die oft mit Matcha in Verbindung gebracht werden. Die japanische Teekultur wurde im Laufe der Jahrhunderte zudem von philosophischen und ästhetischen Ideen beeinflusst, deren Wurzeln in China liegen, wo Gedanken unter anderem aus dem Buddhismus, dem Daoismus und dem Konfuzianismus in der japanischen Kultur neue Ausdrucksformen fanden. Viele der Utensilien, keramischen Traditionen und ästhetischen Ideale, die heute mit der japanischen Teezeremonie in Verbindung gebracht werden, haben ebenfalls historische Vorbilder in China, auch wenn sie sich im Laufe der Zeit zu eigenständigen japanischen Ausdrucksformen entwickelten.
Der heutige Matcha ist daher sowohl eine Verbindung zu einer alten chinesischen Tradition als auch ein einzigartiges Ergebnis japanischer Teekunst.
Beschattung, Tencha und Mahlen
Was Matcha so einzigartig macht, ist nicht nur, dass der Tee zu Pulver gemahlen wird. Sorte, Anbauort, Beschattung, Erntezeit und Verarbeitung beeinflussen alle den endgültigen Charakter des Tees. Vor der Ernte werden die Teesträucher beschattet, um die direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren, was zu mehr Fülle, Süße und Umami beiträgt.
In gewisser Weise erinnert diese Methode an die Bedingungen, die auf natürliche Weise in nebelverhangenen Teebergen herrschen, wo Wolken und Nebel die Sonneneinstrahlung einschränken. Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, um die Oxidation zu stoppen; anschließend werden Stiele und gröbere Blattadern entfernt. Das verbleibende Blattmaterial wird als „Tencha“ bezeichnet und langsam zu dem feinen Pulver gemahlen, das für „Matcha“ verwendet wird, eine der charakteristischsten Formen von grüner Tee.
Matcha als Tee
Matcha ist in erster Linie Tee. Genau wie bei anderen Teesorten variieren Qualität, Geschmack und Charakter je nach Hersteller, Rohstoffen und Herstellungsverfahren. Einige Sorten sind dafür gedacht, pur getrunken zu werden und Nuancen von Umami, Süße und Grün zu entfalten, während andere sich besser für Latte, Backwaren und zum Kochen eignen.
In unserem Sortiment findest du sowohl klassischen Matcha als auch Match Sencha, Spiel Genmaicha Und Hojicha-Pulver, die zeigen, wie japanische Hersteller weiterhin neue Ausdrucksformen rund um die Tradition entwickeln, die einst mit einem einfachen Pulver begann.